Wie verläuft eine Erkrankung?
Nach einer Ansteckung mit Grippeviren dauert es in der Regel 1 –2 Tage bis erste Symptome auftreten können. Diese setzen oft plötzlich mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl und schlagartig hohem Fieber ein.
Zu unterscheiden ist zwischen einer „echten“ Grippe (Influenza) und einer „klassischen“ Erkältung (auch „grippaler Infekt“ genannt), wesentliche Unterschiede sind:

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Zu möglichen Komplikationen bei einem schweren Grippeverlauf zählen Lungenentzündung (Pneumonie), Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Mittelohrentzündung (Otitis media), Herzmuskelentzündung (Myokarditis) und Hirnhautentzündung (Meningitis).
Die Erkrankung ist meist nach 5-7 Tagen überstanden,
kann aber auch bis zu zwei Wochen oder länger anhalten.
Grippeviren schädigen die Schleimhäute der Atemwege und schwächen die
Abwehrkräfte, wodurch Folgeerkrankungen der Atemwege durch andere Erreger
begünstigt werden.
Eine Grippeerkrankung kann ebenfalls das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen.
Bei Kindern kann die Grippe mehr als nur die Lunge betreffen, neben typischen Beschwerden wie Husten und Lungenentzündung können auch andere Organe betroffen sein, zum Beispiel das Nervensystem. In seltenen Fällen können neurologische Probleme bei Kindern wie unter anderem Krampfanfälle, Entzündungen des Gehirns, Muskelentzündungen und selten schwere Muskelauflösungen auftreten. Diese Fälle können eine intensive Behandlung und längere Krankenhausaufenthalte nötig machen.
Neben den Grippeviren können auch andere Erreger (vor allem Viren) ähnliche Symptome auslösen, dabei können die Symptome in ihrer Stärke variieren, z.B. ist eine Erkältung, oft ausgelöst durch Rhinoviren, in ihrer Symptomstärke weitaus schwächer als bei einer Grippe (siehe Tabelle).
Behandlung
AT-18564 09/2026

